Der Brucker Fasching fällt Corona zum Opfer. Die Faschingsgilde hat entschieden, keine Faschingssitzungen abzuhalten.

Von Susanne Müller. Erstellt am 17. September 2020 (03:55)
Die Gemeinde-Schlüssel werden in der kommenden Faschingssaison nicht wie sonst üblich an Faschingsbürgermeister und Gildenpräsident Ferdl III. Krakhofer übergeben, sondern bleiben bei den Bürgermeistern Gerhard Weil und Gerhard Dreiszker.
Müller

Wie es aussieht, wird der bevorstehende Winter ein veranstaltungsarmer werden. Nach langem Abwägen hat sich nun auch die Faschingsgilde entschieden, dass sie ihre beliebten Faschingssitzungen und sonstigen Veranstaltungen in der kommenden Saison ausfallen lassen wird. Die Entwicklung der Coronapandemie lasse der Gilde nicht viele Möglichkeiten.

„Wir hätten jetzt schon diverse Anschaffungen und Investitionen tätigen müssen. Bevor wir jetzt das Geld ausgeben und dann die Sitzungen absagen müssen, haben wir uns gleich so entschieden“, erkärt Gilden-Vizepräsident Gerhard Weil.

„Wir haben eine Vorstandssitzung abgehalten und die Sache besprochen. Es hat sich gezeigt, dass auch alle anderen unserer Meinung waren“, so Weil, dass die Durchführung unter den gegebenen Bedingungen kaum möglich und freilich auch zu riskant wäre. Normalerweise hält die Gilde vier Faschingssitzungen in der zum Bersten vollen Stadthalle ab. Abstandhalten lasse sich in dieser Form nicht durchführen.

Auch das Narrentreiben am Faschingsdienstag wird es im kommenden Jahr nicht geben.

Überlegt werde derzeit noch, ob die Gilde am letzten Faschingswochenende „unter Berücksichtigung der Gegebenheiten eine kurzfristige Aktion organisiert.