Baustelle in Götzendorf sorgt schon für Ärger. Für die Errichtung des Kreisverkehrs wurde eine Umleitung eingerichtet. Einige Lkw-Lenker halten sich nicht daran.

Von Nicole Frisch. Erstellt am 25. November 2020 (05:55)
Gehsteige, aber auch Straßenrabatte wurden von Lkw, die sich nicht an die Umleitung über Trautmannsdorf, Sommerein und Mannersdorf halten,
privat

Ein Kreisverkehr soll für Entlastung und mehr Sicherheit an der Kreuzung der Landesstraßen B15 und B60 sorgen. Für Ärger sorgt nun aber die Umleitung, die wegen der Errichtung dieses Kreisverkehrs eingerichtet wurde. „Die Lkw fahren nicht richtig“, betont VP-Bürgermeister Kurt Wimmer.

Seit letzten Mittwoch ist die Kreuzung gesperrt, für Lkw wurde eine Umleitung über Trautmannsdorf, Sommerein und Mannersdorf eingerichtet. Pkw können lokal über die Birkenstraße und die Neustiftgasse ausweichen (die NÖN berichtete). Das Problem ist jedoch, dass sich nicht alle Lkw-Lenker an die großräumige Umleitung halten und den kürzeren Weg über die Birkenstraße und die Neustiftgasse nehmen. 

Der Gehsteig ist kaputt, in die Rabatte wird hineingefahren – ohne Rücksicht auf Verluste.“ Kurt Wimmer VP-Bürgermeister

VP-Bürgermeister Kurt Wimmer hat für dieses Verhalten kein Verständnis. „Der Gehsteig ist kaputt, in die Straßenrabatte wird hineingefahren – ohne Rücksicht auf Verluste“, ärgert er sich im Gespräch mit der NÖN. Und weiter: „Es gibt Vorankündigungstafeln, an die hat man sich zu halten.“ 

Wimmer hat bereits die Bezirkshauptmannschaft ebenso wie die Polizei in Mannersdorf informiert, dass die Umleitung „nicht gut klappt“. Bezirkshauptmann Peter Suchanek hat daraufhin eine verstärkte Überwachung der Einhaltung der Umleitung durch die Polizei angeordnet sowie die Verordnungen für diese Baustelle überprüfen lassen. „Zur raschen Verbesserung wurden im Ortsgebiet von Götzendorf Fahrverbote für Lkw auf betroffenen Straßenzügen erlassen“, lässt Suchanek wissen. Anfang der Woche wurden zudem alle im Zusammenhang mit der Baustelle erlassenen Verkehrsverbote überprüft.

Dass sich die Lkw-Fahrer nun mehr an das Fahrverbot halten, ist laut Wimmer jedoch nicht bemerkbar. „Es geht zu wie im Wilden Westen“, betont er. Montagfrüh wurde eine Straßenlaterne umgefahren. 

Die Sperre der Kreuzung dauert voraussichtlich bis 3. Dezember an.