Feuerwehrhaus in Bruck: Rohbau-Arbeiten auf Zielgerade. Das Dach des Mehrzweckraums ist der nächste Schritt. Fertigstellung für 2022 geplant. Stadt-ÖVP unterstützt.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 30. Juli 2021 (03:19)
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Der Rohbau wird demnächst mit dem Dach fertiggestellt sein.
Gerald Burggraf

Der Verbindungsgang zwischen Feuerwehrhaus und der Fahrzeughalle ist verschwunden, stattdessen thront nun an der Florianistraße der Zubau aus Ziegelsteinen. Der etwa 300 Quadratmeter große Anbau wird als Mehrzweckraum mit einem Fassungsvermögen von 120 Personen genutzt werden. Der bisherige Aufenthaltsraum und die Küche werden zeitgleich zu einer neuen Großküche zusammengefasst.

„Der Rohbau ist soweit fertig. Im Laufe der Woche wird der Dachdecker das Dach angehen. Anschließend werden die Fenster eingesetzt“, erzählt Kommandant Claus Wimmer. Ist der Zubau von allen Seiten dicht, „werden wir intern Details wie die Beleuchtung abklären“, ergänzt Wimmer. Jedenfalls soll das Projekt im kommenden Jahr fertiggestellt sein.
Einen Teil der Arbeiten werden die Florianis aus Kostengründen selbst ausführen. So hat sich die Feuerwehr ein Maximalbudget von 200.000 gegeben – sämtliche Ausgaben müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. Daher hat man eine Bausteinaktion gestartet. 25 Euro kostet ein Baustein, für 50 Euro kann man einen Sessel und für 100 Euro einen Tisch finanzieren. Die Spender werden nach Fertigstellung auf einer Tafel verewigt. „Es hat sich bereits eine große Anzahl an Spendern beteiligt. Sowohl Firmen als auch die Bevölkerung. Spenden sind aber immer willkommen“, betont der Kommandant.

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Bei der Übergabe des ÖVP-Spendenschecks: Christian Vymetal, Markus Rosner, Manuel Prikler, Ron Altmann, Josef Kampel, Claus Wimmer, Tina Heissenberger, Robert Gerstbauer, Matthias Petschka und Friedrich Vackar.
privat

Kürzlich überreichte auch die ÖVP-Stadtpartei um Klubobmann Ronald Altmann Feuerwehrchef Wimmer und seinem Team einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro. „Dem Aufruf zu Spenden sind wir gerne nachgekommen und bedankte sich nochmals für die Einsatzbereitschaft insbesondere während der Coronakrise“, lässt Altmann wissen.
Der neue Mehrzweckraum ist nicht die erste Investition in das 1996 eröffnete Feuerwehrhaus. Der erste Schritt zur Modernisierung wurde bereits im Vorjahr gesetzt. So wurde die Damen-Toilette im Erdgeschoß zu einem Behinderten-WC ausgebaut. Der Zubau wird ebenfalls über eine Rollstuhlrampe vom Parkplatz aus behindertengerecht zugänglich sein.