Baustelle: Section Control auf der Ostautobahn. Tempo 80 im Baustellenbereich: Ab sofort ist auf der Baustelle für die neue dritte Fahrspur auf der A 4 Ostautobahn zwischen Fischamend und Göttlesbrunn eine Section Control aktiv. Auf beiden Richtungsfahrbahnen wird damit die Einhaltung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit überprüft.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 29. August 2019 (11:24)
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Die Baustelle auf der A4: Ab sofort ist in beide Fahrtrichtungen eine Section Control aktiv, die die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80km/h misst.
Asfinag

 „Für uns stehen die Verkehrssicherheit und die Sicherheit der Arbeiter auf der Baustelle an erster Stelle“, sagt Harald Mayer, ASFINAG-Projektleiter, „und um das bei rund 66.000 Autos täglich und engen Fahrbahnverhältnissen sicher zu stellen, setzen wir auf diese Art der Geschwindigkeitskontrolle.“ Die Kontrolle der Geschwindigkeit bringt in Baustellen mehr Tempodisziplin und damit weniger gefährliche Situationen und letztlich Unfälle.  Zusätzlich zur automatischen Geschwindigkeitskontrolle hat die ASFINAG den zehn Kilometer langen Baustellenbereich auch hinsichtlich Beschilderung und Baustellenführung optimiert. So wurden Piktogramme mit den nächst gelegenen Ausfahrtsmöglichkeiten auf der Fahrbahn aufgebracht, die Sperrlinien bei der Baustelleneinfahrt verlängert und neue Überkopfwegweiser montiert.

So funktioniert die Section Control

Das Fahrzeug wird samt Kennzeichen und Durchfahrtszeitpunkt bei der Einfahrt in den Überwachungsabschnitt aufgenommen. Bei der Ausfahrt wird das Fahrzeug erneut inklusive Zeitstempel aufgezeichnet. Nach dem Vergleich der Zeitstempel und unter Berücksichtigung der geeichten zurückgelegten Wegstrecke wird die Durchschnittsgeschwindigkeit des Fahrzeugs ermittelt. Überschreitungen werden von der Polizei gespeichert und entsprechenden geahndet. Ist keine Überschreitung gegeben, werden die Daten sofort gelöscht.

Section Control und der Datenschutz

Ausschließlich die Polizei hat Zugriff auf die Daten. Die aufgezeichneten Übertretungen – nur solche werden länger als fünf Minuten gespeichert – werden von der Polizei ausgewertet und der Bezirkshauptmannschaft beziehungsweise dem Magistrat zur Strafverfolgung weitergeleitet.