Bilder sollen zum Klimaschutz anregen

Erstellt am 03. März 2022 | 06:00
Lesezeit: 3 Min
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„Weniger hilft mehr“ ist die Botschaft dieses und weiterer Bilder.
Foto: Foto Images of Change
Der Energiepark Bruck arbeitet an „Images of Change“ mit. Das Projekt des Umweltbundesamts will jungen Menschen die Klimakrise verdeutlichen.
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Energiepark-Geschäftsführerin Karin Mottl ist Teil des Projektteams.
Foto: privat

„Wir sind alle in irgendeiner Weise von der Klimakrise betroffen“, weiß Karin Mottl, Geschäftsführerin des Energieparks und zählt Phänomene wie die Hitzeperioden im Sommer oder die für Natur und Landwirtschaft bedrohlichen Trockenheit als Beispiele auf. Um das den Menschen bewusst zu machen, reiche das klassische Bild des Eisbären, dem die Eisplatten davonschmelzen, einfach nicht. „Das ist zu weit weg“, so Mottl. Daher beteiligt sich der Energiepark derzeit an einem Projekt, das sich „Images of Change“ nennt.

„Bilder, die deutlich machen, dass wir handeln müssen“

Die Idee dahinter ist, dass Bilder die Auswirkungen der Klimakrise greifbarer machen sollen. Und zwar Bilder, die zeigen, wie sich die Krise auf unser Leben auswirkt. „Bilder, die deutlich machen, dass wir handeln müssen“, so Mottl. Durchgeführt wird das Projekt federführend vom Umweltbundesamt. Mit dabei sind außerdem die ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik), die Paris-Lodron-Universität Salzburg, „Angieneering – Design for good“ und eben der Energiepark. Finanziert wird das Forschungsprojekt vom Klima- und Energiefonds. Erreichen will man damit vor allem junge Menschen aus der Altersgruppe 18 bis 25, die sich bisher wenig mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Genau da setzt die Rolle des Energieparks an. „Wir haben in der Region unser eigenes Arbeitspaket. Es soll festgestellt werden, wie die Bilder bei den Jugendlichen ankommen“, erklärt Mottl, dass der Energiepark die Formate für ganz Österreich testet.

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Dieses und drei andere Bilder zeigen, wie sich unser Verhalten auf die Schneemenge auswirkt.
Foto: NOEN

Etliche Bilder wurden bereits entwickelt und von „Angieneering“ grafisch aufbereitet. Sie werden laufend auf der Social Media Plattform Instagram verbreitet. Darüber hinaus stehen sie auf der Projekt-Homepage frei zum Download zur Verfügung. Will heißen, jede Organisation und jeder Private, der etwas zum Klimaschutz beitragen will, kann die Formate verwenden. „Die Plattform beginnt sich schon zu füllen. Wir hoffen, dass sie dann auch ganz oft eingesetzt werden“, so Mottl.

Neben den Experten im Entwickler-Team wird auch die Meinung eines wissenschaftlichen Beirats herangezogen. Dadurch soll eine externe Perspektive aus den Bereichen Medien, Wissenschaftskommunikation und Politik Eingang ins Projekt finden. Und auch hier ist die Region vertreten, und zwar durch Severin Schön, Obmann der Jungen ÖVP im Bezirk.

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