Enzersdorf: Matijevic halbiert SPÖ fast. Der rote Ex-Fraktionssprecher Milos Matjiveic zieht mit vier Mandaten in den Gemeinderat ein. Diese kommen direkt von seiner ehemaligen Partei, die nur noch fünf Mandaten hält.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 26. Januar 2020 (18:06)
Zieht mit vier Mandaten in den Gemeinderat: Milos Matijevic mit seiner Liste GEMa (links). Herbe Verluste für Michael Grill und seine SPÖ (rechts). 
zVg

Das zu Erwartende ist eingetreten: Die SPÖ wird fast halbiert und erreicht nur noch fünf Mandate oder rund 26 Prozent der Stimmen. Die bisherigen weiteren vier Gemeinderatssitze der Roten gehen direkt an ihren Ex-Parteifreund Milo Matijevic. Er erreicht mit seiner Liste "Gemeinsam für Enzersdorf und Margarethen" (GEMa) auf Anhieb knapp 19 Prozent der Stimmen.

Freuen kann sich auch VP-Bürgermeister Markus Plöchl. Er fährt mit seiner Volkspartei mit Respektabstand die meisten Stimmen ein. So erreicht die ÖVP fast 45 Prozent und damit ein Plus von 7,5 Prozent. Somit ist die Volkspartei um Spitzenkandidat Plöchl mit zehn Mandaten im Gemeinderat vertreten. Die Absolute ging sich jedoch um ein Mandat knapp nicht aus.

Holt mit seiner ÖVP mit Abstand die meisten Stimmen und landet bei zehn Mandaten: Markus Plöchl.
Gerald Burggraf

Vielmehr schaffte FP-Vizeortschef Werner Herbert ein zweites Mandat. Schon 2015 war er knapp daran vorbeigeschrammt. Die Freiheitlichen steigerten sich von 7,7 bis 10,5 Prozent.