Gleich fünf Falstaff-Sieger aus Carnuntum

Erstellt am 30. November 2022 | 04:31
Lesezeit: 2 Min
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Dreifacher Grund zum Jubeln: Das Weingut Gerhard Markowitsch schaffte in der Kategorie Reserve Trophy den ersten Platz, holte sich aber auch in der Kategorie Zweigelt einen dritten und in der Kategorie Cuvées ebenfalls einen dritten Platz. Am Foto: Helene, Johanna und Gerhard Markowitsch bei der Gala in der Hofburg.
Foto: Weingut Markowitsch
Die Göttlesbrunner Winzer räumten bei der Gala in der Wiener Hofburg ordentlich ab.
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Gleich fünf Mal ist das Weinbaugebiet Carnuntum im neuen Falstaff-Rotwein-Guide für 2023 prominent vertreten. Bei der Gala in der Wiener Hofburg wurde in der Vorwoche also kräftig gejubelt.

Den obersten Stockerlplatz und überhaupt die meisten Prämierungen erhielt das Weingut von Gerhard Markowitsch. Der Göttlesbrunner Winzer holte sich in der Kategorie Reserve Trophy den ersten Platz mit dem M1 aus dem Jahr 2019 und erhielt dafür außerdem 100 Falstaff-Punkte. Darüber hinaus ging Platz drei in der Kategorie Zweigelt an seinen Carnuntum DAC Höflein Ried Kirchweingarten. Ebenfalls ein dritter Platz wurde es für Markowitschs Carnuntum DAC Göttlesbrunn Ried Rosenberg.

Genauso erfolgreich in der Kategorie Zweigelt war Winzer Philipp Grassl. Für seinen Carnuntum DAC Göttlesbrunn Ried Schüttenberg wurde es ein zweiter Platz. Einen zweiten Platz errangen außerdem Franz und Christine Netzl in der Kategorie Merlot mit ihrem Merlot 2020.

Die Winzer sehen die Auszeichnungen gleichsam als eine Belohnung für ein forderndes Weinjahr. Das Jahr 2020, aus dem fast alle prämierten Weine stammen, brachte neben milden Temperaturen den ersten Lockdown, der Frühling war extrem trocken, der Sommer war heiß mit sehr wenigen Niederschlägen. Der Herbst dagegen belohnte die Winzer.

Der September ließ die Trauben in sonnigem und trockenem Wetter reifen, und bevor weiter westlich die großen Herbstniederschläge ins Land zogen, hatte Carnuntum seine Weine schon sicher in den Keller gebracht. Zwei Jahre später können die Carnuntiner Winzer die Früchte ihrer Arbeit ernten. Und sie gehen davon aus, dass der 2020er-Jahrgang, der schon jetzt die Jury begeisterte, in zehn bis 15 Jahren erst recht sein Potenzial ausspielen werde.

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