Autofahrer zu schnell: Messgerät aufgestellt. Zwei versetzte Ortstafeln sollen Sicherheit erhöhen. Ein Messgerät soll die Autofahrer auf die Änderung aufmerksam machen.

Von Theresa Puchegger. Erstellt am 06. März 2019 (04:00)
privat
Vom Bahnhof in Richtung Götzendorf sind nach wie vor einige Autos zu schnell unterwegs. Ein Messgerät weist sie nun darauf hin.

Zwei versetzte Ortstafeln sollten für mehr Sicherheit – und niedrigere Geschwindigkeiten – auf den Straßen sorgen (die NÖN berichtete). Noch dürften die neuen Ortstafeln und die damit veränderten Geschwindigkeitsbegrenzungen aber noch nicht allen Autofahrern bewusst sein. Die Gemeinde will nun mit einem Geschwindigkeitsmessgerät Bewusstsein für die Veränderung schaffen.

Denn nach wie vor sind auf der Strecke vom Bahnhof in Richtung Götzendorf, wo die Ortstafel nicht mehr nach, sondern vor dem Zebrastreifen bei der Feuerwehr ist, einige Autofahrer zu schnell unterwegs. Dasselbe gilt auch für die Strecke von Trautmannsdorf in Richtung Götzendorf, wo die Ortstafel nun vor der Kreuzung der Landstraße mit dem Ofnerweg steht. Problematisch ist das vor allem auch in Hinblick auf den Zebrastreifen beim Ölberg.

"Die Menschen sind einfach Gewohnheitstiere"

„Trotz Versetzung der Ortstafel ist das Überqueren des Schutzweges nach wie vor sehr oft schwierig und gefährlich“, betont Florian Wammel von der VP Götzendorf, der die Aufstellung des Messgeräts angeregt hat. Dieses soll die Autofahrer, die zu schnell unterwegs sind, nun darauf hinweisen, dass hier eine 50er-Beschränkung gilt. So soll „der Schutzweg beim Ölberg auch ein Schutzweg bleiben“, betont Wammel.

Das Messgerät soll abwechselnd aber auch bei der versetzten Ortstafel Richtung Trautmannsdorf aufgestellt werden und dort für Bewusstsein sorgen. „Die Menschen sind einfach Gewohnheitstiere. Wir müssen mit den Messgeräten mehr Aufmerksamkeit schaffen“, sagt VP-Bürgermeister Kurt Wimmer.

Immerhin war das Ziel der Verlegung der Ortstafeln, dass die Geschwindigkeit auf den Straßen und somit das Unfallrisiko reduziert wird. „In den letzten Jahren sind an beiden Stellen einige Unfälle passiert“, erklärt Wimmer.

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