Das Fischertor wird jetzt bunt beleuchtet. Neun Scheinwerfer rücken ab sofort das kleinste Hainburger Tor ins beste Licht. Kosten: knapp 30.000 Euro.

Von Josef Rittler. Erstellt am 22. Juni 2018 (04:21)
Das nächtliche Fischertor mit Blick in die Blutgasse.
NOEN, Tim Schmid

Das Fischertor verfügt nun als letztes der Hainburger Tore auch über eine Beleuchtung. Neun Scheinwerfer und Fluter wurden in der Passage und an den angrenzenden Mauern installiert, um das kleinste Tor ins beste Licht zu rücken. Die Installation besorgte der Hainburger Unternehmer Mario Simoncsics, der Bauhof der Gemeinde erledigte die Erdarbeiten für die Verkabelung.

„Eine tolle Geschichte für Hainburg, da das Tor und die angrenzende Stadtmauer nun von der Donaupromenade gut sichtbar sind. Diese Ansicht war bisher eher dunkel“, ist Hainburgs Bürgermeister Helmut Schmid (VP) überzeugt. Gemeinsam mit einem Lichttechniker der EVN wurde ein Beleuchtungskonzept entwickelt und getestet. Es sind sechs Farbvarianten möglich.

Die Gesamtkosten betragen knapp 30.000 Euro, wovon ein Teil von der NÖ Stadt/Dorferneuerung übernommen wird. Das Vorhaben wurde im Rahmen des Projekts der „NÖ Stadtmauerstädte“ unter dem Motto „Inszenierung Stadtmauer“ eingereicht. „Angestrebt war eine Summe von 50 Prozent, das ist sich nicht ausgegangen“, berichtet Stadtamtsdirektor Erich Rieder. Immerhin werden 6.300 Euro übernommen.

Noch im Planungsstadium ist die Sanierung des Tores. Dazu fehle laut Rieder noch der archäologische Bericht, ohne den die Sanierungsarbeiten nicht vergeben werden können.