Fachsymposium widmete sich der Zukunft für Bäume

Bäume entlang von Wegen und Straßen, aber auch alte Einzelbäume, werden oft vorsichtshalber gefällt. Eine der Hauptursachen für diese Maßnahme ist, dass Baum- und Wegehalter befürchten, bei Schäden durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume verklagt zu werden.

Erstellt am 25. Oktober 2019 | 16:40
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Thomas Hansmann (Leiter NÖ Umweltanwaltschaft), Karin Buechl-Krammerstaetter (Leiterin Stadt Wien - Umweltschutz), Franz Jaeger ( Leiter Zentraler Rechtsdienst BMNT), Justizminister Clemens Jabloner, Nationalparkdirektorin Edith Klauser, Hainburgs VP-Vizebürgermeisterin Silvia Zeisel, Georg Kathrein (Leiter Sektion Zivilrecht BMJ), Nationalparkförster Franz Kovacs.
Foto: Matthias Nemmert

Um hier gegenzusteuern, veranstaltete die Plattform „Österreichische Baumkonvention: Zukunft mit Bäumen – Bäume mit Zukunft“ ein Fachsymposium in der Kulturfabrik Hainburg.
Im Austausch von Baumverantwortlichen und Juristen wurde überlegt, wie Rechtssicherheit gewährleistet werden kann. Gastgeber war der Nationalpark Donau-Auen  gemeinsam mit der Stadt Wien – Umweltschutz. Auch Justizminister Clemens Jabloner sowie Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek besuchten das Symposium.

Die Plattform „Österreichische Baumkonvention: Zukunft mit Bäumen – Bäume mit Zukunft“ ist von der Stadt Wien – Umweltschutz ins Leben gerufen worden. Sie wird bereits von mehr als 35 Institutionen unterstützt: Ihr gehören Vertretungen großer Forstbetriebe ebenso anwie NGOs, öffentliche Verwaltungen, Naturschutzorganisationen, Schutzgebiets-Verwaltungen, Wissenschaftler, Baumpflegerinnen, der Städte- und der Gemeindebund sowie Umweltanwaltschaften.

Neben dem fachlichen Austausch über die derzeitige Rechtslage in Sachen Baumhaftung erarbeitet die Plattform gemeinsam mit Baum- und Rechtsexperten überdies einen Leitfaden, der Baumverantwortliche bei denPflege- und Sicherungsmaßnahmen eine verbesserte Rechtssicherheit bieten soll. Er soll ihnen klar zeigen, welche Schnitte wirklich notwendig sind und welche nicht.

Mehr über die Ergebnisse des Treffens in der nächsten Ausgabe der Brucker NÖN!