Klinikum ist für Stromausfall gerüstet

Die Versorgung mit Notstrom im Landesklinikum Hainburg ist im Ernstfall gesichert.

Erstellt am 03. November 2021 | 05:29
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Der stellvertretende technische Leiter des Klinikums Christoph Horvath mit dem kaufmännischen Direktor Reinhard Drescher vor dem Notstromaggregat.
Foto: LGA NÖ

Gerade im medizinischen Bereich ist eine ungestörte Stromversorgung geradezu lebenswichtig. „Als Klinikum ist es essenziell, gut auf einen Ausfall der Stromversorgung vorbereitet zu sein“, erklärt Reinhard Drescher, kaufmännischer Direktor des Landesklinikums.

Hierfür gebe es verschiedene Sicherheitsvorkehrungen, um weiterhin den Betrieb aufrecht zu erhalten und die Patienten versorgen zu können. So seien alle medizinischen Anlagen und Geräte an die zusätzliche Sicherheitsstromversorgung (ZSV) angebunden und funktionierten bei einem Stromausfall unterbrechungsfrei weiter.

„Dadurch kann beispielsweise im OP ganz normal weiteroperiert werden“, sagt Drescher. 20 Sekunden nach einem Ausfall der Stromversorgung startet auch das 1.000 kVA (Kilo Volt-Ampere) starke hauseigene Notstrom-Dieselaggregat. Dieses beliefert unter anderem die Lüftungsanlagen, Küchengeräte, Kühlräume, Aufzüge und Wassernotversorgung mit Strom und ermöglicht somit fast wieder einen Normalbetrieb.

In der Küche gibt es ebenfalls einen speziellen Maßnahmenplan, wodurch auch ohne externe Belieferung die PatientInnen über zwei Wochen weiter mit Essen  versorgt werden können.