Klinikum-Sanierung: Der Südtrakt ist fertig. Der Südflügel im Landesklinikum Hainburg beherbergt Kreißsäle, Bettenstationen und Ambulanzen.

Von Josef Rittler. Erstellt am 13. Mai 2021 (03:23)
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Die vorletzte Phase des Umbaus ist abgeschlossen (im Bild links der jüngst fertiggestellte Südtrakt, im Vordergrund der Hubschrauber-Landeplatz).
Rittler , Rittler 

Mit der Fertigstellung des Südflügels ist die dritte und vorletzte Phase des Neu- und Umbaus des Landesklinikums abgeschlossen worden.

„Das Ziel der täglichen Arbeit in den Landeskliniken ist es, den Patienten in angenehmer und familiärer Atmosphäre eine individuell angepasste medizinische Betreuung zu bieten“, erklärt Stephan Pernkopf, als stellvertretender Landeshauptmann (ÖVP) zuständig für die Landeskliniken. Die Mitarbeiter der Kliniken leisteten dazu einen wichtigen Beitrag.

„Um dafür eine entsprechende Infrastruktur zu bieten, wurde in den vergangenen 24 Monaten im Rahmen des laufenden Bauprojektes die Generalsanierung des Süd-Trakts vorgenommen“, so Pernkopf. Das Land NÖ investiere insgesamt 68 Millionen Euro in den Ausbau des Landesklinikums Hainburg. Im neuen Südflügel befinden sich die Station für Geburtshilfe, die Ambulanzen, die Einrichtung für die interdisziplinäre Intensivbetreuung und Bettenstationen für die Innere Medizin und Unfallchirurgie.

Die neuen Räumlichkeiten im Detail: Im Entbindungsbereich stehen nun zwei helle und geräumige Kreißsäle zur Verfügung. Für die in Hainburg seit 2013 beliebten Unterwassergeburten wurden neue Gebärbadewannen in den Kreißsälen integriert.

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Fotos aus der Region sollen den Bettenzimmern eine einladende Atmosphäre verleihen.
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In der Ambulanzspange im ersten Obergeschoss befinden sich die Ambulanzen für  Präanästhesieambulanz, Geburtshilfe, Frauenheilkunde und die Urodynamische Untersuchungseinheit. Für Patienten, die wegen akuter Lebensgefahr, schwerer Krankheit oder nach Operationen intensivmedizinische Überwachung und Behandlung benötigen, wurde die gesamte Station neu errichtet und medizintechnisch adaptiert.

Die neuen Stationen der Inneren Medizin und Unfallchirurgie haben jeweils 24 Betten aufgeteilt auf Zimmer verschiedener Größe. Sie sind alle mit Dusche und WC ausgestattet. Jeder Patient hat einen eigenen Fernsehmonitor, in den Zimmern der Sonderklasse  gibt es sogar einen Safe und einen Minikühlschrank.  „Um die Zimmer individuell zu gestalten, haben Mitarbeiter des Hauses Fotos aus der Region zur Verfügung gestellt“, hebt Pflegedirektorin Bettina Riedmayer hervor.