Projekt Sportpark liegt derzeit auf Eis

Erstellt am 20. Juli 2022 | 05:15
Lesezeit: 3 Min
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In der Stromstraße soll ein Sportpark gebaut werden. 
Foto: Josef Rittler
Das Areal, das für den Sportpark in Hainburg vorgesehen ist, liegt im Hochwassergebiet. Betreiber Peter Zemko hofft auf eine Lösung und sieht die Stadtgemeinde am Zug. Diese verweist auf Bausperre.
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Die Stadt wächst und damit auch die Nachfrage nach Freizeitmöglichkeiten vor allem für Kinder und Jugendliche. Peter Zemko, Baumeister und Geschäftsführer der ZEPE GmbH, hat daher das Projekt „Sportpark Hainburg“ entwickelt. Zemko ist slowakischer Staatsbürger, wohnt seit 2016 in Hainburg und ist Vater von drei Kindern.

Das Projekt im Detail: Auf einem von der ZEPE GmbH erworbenen Areal von 12.000 Quadratmetern soll eine Sportstätte mit 3.460 Quadratmetern Fläche entstehen. Das Gebäude soll zweigeschoßig werden und sich ins Ortsbild einfügen. Neben den Indoor-Bereichen für verschiedene Sportarten von Indoorfußball und Floorball über Volleyball bis Badminton sind weitere Räumlichkeiten etwa für Yoga, und ein kleiner Turnsaal geplant.

Auf dem Dach soll ein Tennisplatz und ein Fitnessclub eingerichtet werden. Vorgesehen sind auch Büros, kleinere Geschäfte und ein Gastronomiebereich. Laut Zemko sei die Lage in der Stromstraße auch verkehrstechnisch günstig, ein Verkehrskonzept werde eine ungehinderte An- und Abreise ermöglichen.

Das Projekt wurde schon vor zwei Jahren ins Leben gerufen, noch fehle aber die Bewilligung seitens der Gemeinde. „Wir haben eine Studie vorgelegt und positive Rückmeldungen vom Bürgermeister und anderen Gemeinderäten erhalten“, berichtet Peter Zemko. Es gehe aber trotzdem nichts weiter.

„Es gibt positive Signale, aber es geschieht nichts“

„Es ist undurchsichtig, einerseits gibt es bei den Treffen positive Signale, andererseits geschieht nichts, in der letzten Gemeinderatssitzung wurde das Projekt nicht einmal auf die Tagesordnung gesetzt“, so Zemko.

„Ein Teil des Projektgebietes ist seit 2013 mit einer Bausperre belegt“ erwidert Bürgermeister Helmut Schmid (ÖVP). Der Grund für die Maßnahme war das damalige Jahrhundertwasser, das auch dieses Gebiet betroffen hatte.

Um die Bausperre aufzuheben, bedürfe es eines Gemeinderatsbeschlusses. Am Dienstag (nach Redaktionsschluss, Anm.) seien dazu mehrere Sitzungen der zuständigen Gemeinderatsausschüsse, darunter der Infrastruktur- und der Verkehrsausschuss, anberaumt, die das Thema erörtern und Empfehlungen für die Entscheidung des Gemeinderates geben würden.

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