Romeo ist der jüngste ÖBB-Zugbegleiter

Die ÖBB holt Menschen mit einer besonderen Verbindung vor den Vorhang. Dieses Mal ist es ein junger Hainburger.

Erstellt am 14. März 2019 | 04:49
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Romeo ist ein großer Bahn-Fan und will Schaffner werden.
Foto: ÖBB

Der achtjährige Romeo ist schon lange ein großer Bahn-Fan. Er liebt den Beruf des Zugbegleiters und versucht, diesen zu leben.

Mittlerweile ist er eine kleine Berühmtheit. Auf der Strecke zwischen Wolfsthal und Wien kennt ihn fast jeder. Im perfekten Zugbegleiter-Outfit geht Romeo nach der Schule seiner „Berufung“ nach.

Er möchte ein richtiger Schaffner sein und erntet von den Fahrgästen erstaunte Blicke und schmunzelnde Gesichter, wenn er selbst gebastelte Fahrkarten ausgibt und gleich wieder kontrolliert. Manchmal muss man den jungen Mann aber einbremsen, denn im Sinne der Sicherheit ist die Zugabfertigung mit Winkscheibe und Pfeiferl ausschließlich seinen Idolen, den ausgebildeten erwachsenen Zugbegleitern, vorbehalten.

Romeo ist auch ein lebendes Lexikon in Sachen Lokomotiven und beeindruckt damit auch die meisten Erwachsenen. Er kennt sich im Führerstand genau aus, weiß ganz genau, wofür jeder Schalter ist, und bringt mit dem Detailwissen so manche Experten zum Staunen.

„Er hat irrsinnig viel mitgekriegt, was ein Zugbegleiter wirklich zu tun hat. Die meisten sehen nur, dass jemand durch den Waggon geht und Fahrkarten kontrolliert. Die wenigsten sehen, welche Aufgaben wirklich dahinterstecken“, berichtet Zugbegleiterin Manuela Reiter. Sie findet es schön, dass Kinder die Welt mit ihren Augen anders sehen, und ist wie viele ÖBB-Mitarbeiter von Romeo beeindruckt.