Hainburg a.d. Donau

Erstellt am 16. November 2018, 04:12

von Josef Rittler

Tourismus: Erneut mehr Gäste in Region. Die Tourismusorganisation Donau Niederösterreich hat viele Projekte im Römerland Carnuntum und im Marchfeld umgesetzt.

In der Kulturfabrik (v. l.): Tourismusverbands-Obmann Franz Schodritz,Armin Wolf, Hans Rupp, Andreas Seyller, Margit Neubauer (Leiterin Regionalbüro Petronell-Carnuntum) und Bernhard Schröder.  |  Rittler

Auf ein arbeitsreiches Jahr blickt die Tourismusorganisation Donau Niederösterreich zurück.

Geschäftsführer Bernhard Schröder zeigte sich in der Kulturfabrik vor den Touristikern der Region zufrieden: „Wir konnten viele Projekte umsetzen: Mit der neuen Genussinitiative soll bei den Gästen mehr Wertschätzung für Produkte aus der Region erreicht werden – ein Thema, das vor allem für den urbanen Gast interessant ist.“

Außerdem wurden die 2017 vorgestellten fünf Top-Wanderrouten der „Via Carnuntum“ mit eigenen Marketingmaßnahmen beworben. Vom Regionalbüro wurde außerdem das donauweite Projekt „Natur- und Gartengeschichten“ umgesetzt. „Mit diesem touristischen Leitprodukt zeigt die Tourismusregion Donau Niederösterreich einmal mehr ihre Kompetenz im Bereich Natur und Garten“, erklärte Schröder, der sich durch das Projekt auch eine starke „inhaltliche Aufladung der Marke Donau“ erwartet.

Nächtigungen stiegen um 1,4 Prozent

Auch die Nächtigungszahlen hätten sich in der bisherigen Saison gut entwickelt: Die gesamte niederösterreichische Donauregion verzeichnete von Jänner bis August knapp 1,2 Millionen Nächtigungen – ein Plus von mehr als 25.000 Nächtigungen oder zweieinhalb Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auf die Region Römerland Carnuntum-Marchfeld entfielen 429.000 Nächtigungen, das bedeutet eine Steigerung von knapp 6.000 Nächtigungen oder 1,4 Prozent.

In Zukunft sind Buchungen von Unterkünften via Internet stark im Kommen. „Wir müssen uns professionalisieren“, erklärte Schröder, der Experten zum Vortrag eingeladen hatte. Andreas Seyller von „Online Buchung Service“ aus Bayern informierte über die Vorzüge des Online-Buchungssystems „Tomas“ des Tourismusverbandes Ostbayern, mit dem auch kleine Anbieter auf großen Tourismus-Portalen präsent sein könnten.