Hausgeburt in Bruck. Als der Notarzt aus Hainburg am Einsatzort in Bruck eintrafen, war die Geburt bereits in vollem Gange. Zeit für die Transport ins Krankenhaus gab es keine mehr. Daher brachten die Einsatzkräfte den kleinen Tobias noch an Ort und Stelle auf die Welt.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 23. Juli 2014 (16:28)
NOEN, Lubomir Tükor
Damir Hajruli, Markus Weinöhrl, Bernhard Scherz, Anna Ruscher, Notarzt Lubomir Tükör und Roman Weigl mit Mutter Sabine Weinöhrl und dem kleinen Tobias.
Einen nicht alltäglichen Einsatz erlebten Sanitäter und Notfallarzt aus Bruck und Hainburg heute Mittwoch. Als die Alarmierung für eine bevorstehende Geburt in den frühen Morgenstunden in den Dienststellen einging, war bereits klar, dass es eine heikle Sache werden könnte. Neben einem Rettungswagen aus Bruck wurde auch der Notarztwagen aus Hainburg angefordert. Bereits auf der Fahrt nach Bruck teilten die den Brucker Kollegen Notarzt Lubomir Tükör und Notfallsanitäter Markus Weinöhrl mit, dass der Kopf des kleinen Tobias bereits zu sehen ist.

Notfallsanitäter trafen werdenden Mutter mit Presswehen an

Am Einsatzort angekommen, fanden die Einsatzkräfte die werdende  Mutter schon mit starken Schmerzen und Presswehen vor. An einen Transport ins Krankenhaus war damit nicht mehr zu denken. Wenige Minuten später war die Aufregung jedoch auch schon wieder vorbei und die überglückliche, aber erschöpfte 29-Jährige brachte den 49 Zentimeter großen Burschen im Eigenheim zur Welt. Anschließend wurden Sabine Weinöhrl und ihr Sohn Tobias ins Krankenhaus Hainburg gebracht. Beide erfreuen sich bester Gesundheit.