Gefährlich: Giftköder entdeckt

Bei einem Spaziergang beim Windschutzgürtel in Richtung Pachfurth fraß ein Hund einen Giftköder. Tierarzt erstattete Anzeige.

Theresa Puchegger Erstellt am 10. Januar 2019 | 04:54
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Im Windschutzgürtel wurden einige Giftköder ausgelegt.
Foto: privat

Als er die rosafarbenen Köder entdeckte, war es schon zu spät: Der Hund eines Höfleiners erwischte bei einem Spaziergang vor einigen Tagen beim Windschutzgürtel zwischen Pachfurth und Höflein einen Giftköder. Als er die Überreste wieder fallen ließ, wurde der Hundebesitzer auf eine Vielzahl an Ködern aufmerksam. „Auf einer längeren Strecke lagen dort circa alle zwanzig Meter Köder verstreut“, erzählt er.

Sein Hund wurde anschließend von Tierarzt Günther Wanivenhaus behandelt – er erhält nun mehrere Spritzen täglich, da das Gift erst nach einigen Tagen zu wirken beginnt und gut acht Wochen im Blut des Tieres bleiben wird.

"Die Köder liegen nur circa zwei Meter vom Weg entfernt"

Der Tierarzt hat nach dem Vorfall auch Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft (BH) erstattet. Hundebesitzer sollten bei Spaziergängen im östlichen Bereich des Windschutzgürtels künftig jedenfalls aufmerksam sein. „Die Köder liegen nur circa zwei Meter vom Weg entfernt“, betont der Hundebesitzer. Es könne sehr schnell gehen, dass die Hunde die Köder unbemerkt fressen.

Der Höfleiner hatte Glück, dass sein Hund die Hälfte des Köders wieder fallen gelassen hat. „Ansonsten hätte ich es vielleicht gar nicht gleich bemerkt, dass er einen Giftköder gefressen hat. Dann wäre es auf jeden Fall zu spät gewesen“, erzählt er.

In Höflein hat es in der Vergangenheit schon öfter Vorfälle mit Giftködern gegeben – 2013 wurden etwa zwei Greifvögel vergiftet.