Keine Ferienbetreuung in der Schule

Erstellt am 30. März 2022 | 05:50
Lesezeit: 2 Min
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In der Volksschule wird es bis auf Weiteres keine Ferienbetreuung geben. Es wurde nur für neun Kinder Bedarf angemeldet.
Foto: Cajka
Erhebung ergab zu wenig Bedarf. SPÖ meint, Angebot sei nicht attraktiv gewesen.
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Im Vorjahr war Ortschef Otto Auer (ÖVP) mit heftiger Kritik von Eltern konfrontiert: Die Betreuung von Schulkindern im Kindergarten sei nicht adäquat und die Ferienbetreuung sei zu wenig flexibel und auch zu teuer.

Auer unterbreitete den Eltern daraufhin folgendes Angebot: Für 60 Euro pro Woche (Montag bis Freitag jeweils acht Stunden maximal) soll ein Schulkind in der Schule betreut werden können. Die Betreuungszeiten sollten flexibel sein. Die 60 Euro wären aber fix zu bezahlen, man müsse immerhin gemäß Landesvorgaben kostendeckend planen. Dafür sei auch eine Anmeldung von mindestens zwölf Kindern nötig – Höflein und Scharndorf gesamt.

Anmeldung von neun Kindern reichte nicht aus

Die durchgeführte Bedarfserhebung ist ausgewertet und weist nur einen Bedarf für neun Kinder auf. Für insgesamt drei Wochen im Sommer gibt es gar keine Anmeldung. „Mir bleibt also nichts anderes übrig, als weiterhin die Betreuung im Kindergarten anzubieten. Mir ist bewusst, dass das für Schulkinder nicht toll ist, aber alle, die eine Betreuung brauchen, müssen auch eine bekommen“, so Auer.

Die SPÖ hat dieses Ergebnis erwartet: Das neue Angebot sei nicht wirklich attraktiv gewesen. Die SPÖ plädiert schon lange dafür, dass die Gemeinde selbst Geld in die Hand nimmt, um allen Eltern wirklich attraktive Ferienbetreuung zu ermöglichen. Ortschef Otto Auer winkt aber regelmäßig ab. Er betont: „Jene, die Betreuung wirklich brauchen, bekommen sie auch!“

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