Kulturwerkstätte soll saniert werden. In einem Drei-Stufen-Plan soll die Kulturwerkstätte wieder zu einem multi-funktionalen Veranstaltungszentrum werden.

Von Otto Havelka. Erstellt am 25. Mai 2018 (04:48)
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Noch heuer sollen Dach und Fluchtwege der Kulturwerkstätte erneuert werden. Für die angestrebte Betriebsbewilligung sind weitere Sanierungsmaßnahmen nötig.
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Noch heuer soll mit der Sanierung der Kulturwerkstätte begonnen werden, verkündet VP-Bürgermeister Felix Medwenitsch auf Anfrage der NÖN. In einem Drei-Stufen-Plan werden zunächst Dach und Fluchtwege erneuert. Ziel ist letztlich, die Betriebsbewilligung für die rund 500 Besucher fassende ehemalige Sporthalle zu erlangen.

„Die Vereine sind dafür. Nun werden Kostenvoranschläge eingeholt, die zeigen, was möglich ist“, so Medwenitsch. Über die Kosten gibt es derzeit allerdings nur vage Schätzungen. Bürgermeister Medwenitsch spricht von 500.000 Euro, SP-Sprecher Sascha Ivantschitz geht hingegen von 700.000 bis einer Million Euro aus.

Virulent wurde das Problem vor drei Jahren, als ein Clubbing wegen baubehördlicher Ungereimtheiten kurzfristig abgesagt werden musste (die NÖN berichtete). Seither sind Veranstaltungen in der Kulturwerkstätte untersagt. Nicht betroffen ist die kleine Halle der Kulturwerkstätte, in der etwa Bälle stattfinden.