Sportpiloten jubeln über Nationalpark-Gesetz. Geplante Änderungen wurden abgeschwächt. Das Thema scheint damit für die Flugsportler vom Tisch zu sein.

Von Adalbert Mraz. Erstellt am 06. Dezember 2017 (05:11)
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Aus Sicherheitsgründen sowie bei unmittelbaren Start- und Landeanflügen ist die Unterschreitung der Mindestflughöhe weiterhin erlaubt.

Bei der vergangenen Sitzung des NÖ Landtages war die Änderung des NÖ Nationalparkgesetzes auf der Tagesordnung. Inhalt der Vorlage war unter anderem, das Überfliegen bestimmter Naturzonen unterhalb einer Flughöhe von 500 Metern zu untersagen. Die Novelle hätte massive Folgen für den Flugsport und den Schulbetrieb am Spitzerberg bedeutet ( die NÖN berichtete ).

Der Obmann des Flugsportzentrums Rudolf Wenighofer und der Österreichische Aero-Club intervenierten erfolgreich und das Thema wurde neu behandelt. Nun können die Flugsportler jubeln: Das Amt der NÖ Landesregierung teilte ihnen schriftlich mit, dass dem Anliegen bei der Überarbeitung der Beschlussvorlage weitgehend Rechnung getragen werde.

"Die ärgsten Bedenken sind vorerst vom Tisch"

Die generell vorgesehene Mindestflughöhe von 500 Metern kann demnach aus sicherheitstechnischen Gründen – vor allem im Zusammenhang mit Sichtflugbedingungen – in Richtung Norden und Süden bis auf 150 Meter reduziert werden. Das Unterschreiten der Mindestflughöhe im Zuge unmittelbarer Start- und Landeanflüge zu Flugplätzen ist ohnehin weiter möglich.

„In diesem überarbeiteten Entwurf wurden die von uns aufgezeigten Beeinträchtigungen weitestgehend herausgenommen. Die ärgsten Bedenken sind vorerst vom Tisch“, freut sich Wenighofer über die Entscheidung.