Das war 2019 im Bezirk Bruck.

Von Red. Schwechat und Red. Bruck. Erstellt am 28. Dezember 2019 (07:00)
Die Pläne für Schloss Trautmannsdorf sind bereits weit gediehen. So soll das Areal aussehen, wenn alles fertig ist.
Sans Souci

Heftige Proteste gegen Projekt.

Im Schloss Trautmannsdorf plant die Sans Souci Group um Norbert Winkelmayer, ein Medical Health Resort zu errichten. Der Fokus wird auf die Verhinderung von weitverbreiteten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder auch Burnout gelegt. Neben der Sanierung des Schlosses sind auch mehrere Neubauten auf dem Areal geplant. Das Projekt wird von Teilen der Bevölkerung heftig kritisiert. Daraus bildet sich eine Bürgerinitiative „Unser Trautmannsdorf“, die bereits zweimal Unterschriften gegen die Pläne gesammelt hat. Der Streit ums Schloss hat auch schon politische Konsequenzen. VP-Vizebürgermeister Paul Fuchs tritt nach Anfeindungen zurück.

Angst vor Breitspurbahn.

Die Pläne für die Verlängerung der Breitspurbahn vom derzeitigen Endbahnhof im slowakischen Kosice bis in den Brucker Bezirk beunruhigt die Bevölkerung schwer. Die präferierten Standorte für ein riesiges Güterterminal würden die Region massiv belasten. Mittlerweile gibt es einen Schulterschluss aller Bürgermeister des Bezirks, die sich gegen das Projekt aussprechen und alle Hebel in Bewegung setzen wollen, um es zu verhindern.

Security für Schwechat.

Im Sommer wird es SPÖ-Bürgermeisterin Karin Baier zu bunt – sie verfügt per Sofortmaßnahme, dass eine Security-Firma im Stadtgebiet patrouilliert. Beschwerden wegen Vandalismus, spätabendliche Lärmbelästigung oder die Verunreinigung öffentlicher Plätze sind die Hauptgründe. Das Personal der Schwechater Sicherheitsfirma „Patronus“ patrouilliert auch durch das Freibad, wodurch länger anhaltende Probleme gelöst werden können. Im Herbst wird die Zusammenarbeit bis Jahresende ausgedehnt.

Umfahrung ist fix.

Mit der Finanzierungszusage der NÖ Landesregierung ist die Umsetzung der Umfahrung der Gemeinden Fischamend, Kleinneusiedl, Enzersdorf, Schwadorf und Götzendorf fix. Mit einer Investitionssumme von 150 Millionen Euro ist es laut Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP) das größte Straßenbauprojekt in der Geschichte Niederösterreichs.

Grünes Licht für Unterführung.

Nach einer Verzögerung aus Kostengründen wird seit Juli an der Bahnunterführung Lanzendorf gebaut. Das 14,8 Millionen Euro teure Projekt soll im Frühjahr 2021 fertiggestellt sein.