Vandalen schlugen zu: Laterne ruiniert

Erstellt am 28. Juli 2017 | 02:30
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Die Laterne neben der Stadtmauer wurde von den Vandalen geknickt.Stadtgemeinde Hainburg
Foto: Stadtgemeinde Hainburg
Unbekannte tobten sich auf Karl-Kindl-Promenade aus. Diesmal fiel ihnen Straßenlaterne zum Opfer. Kosten: 1.000 Euro.
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Die Mittelalterstadt wurde vergangene Woche wieder von gewissenlosen Vandalen heimgesucht. Beim letzen Mal waren Sitzbänke zu Schrott getreten worden, diesmal ruinierten die Unbekannten eine Straßenlaterne.

Diese musste demontiert werden, der genaue Tathergang ist noch unklar. „Man kann nur vermuten, wie die Täter das angestellt haben,“ erklärt Stadtamtsdirektor Erich Rieder. Entweder sei jemand hinaufgeklettert, um die Lampe abzubrechen, oder jemand sei gegen den Mast gerannt, hätte diesen dadurch zum Vibrieren gebracht und die Lampe so geknickt. Wann die Laterne wieder leuchtet, hängt davon ab, wie schnell die Nachbestellung läuft. Die Stadt bleibt einstweilen auf den Kosten von etwa 1.000 Euro sitzen. Zwar wurde der Vorfall angezeigt, zur Zeit gibt es aber noch keine Hinweise auf mögliche Täter.

Hainburg wurde in den vergangenen Jahren schon öfter mit Vandalismus konfrontiert. Ob in der Innenstadt, jüngst auf der neu gestalteten Karl-Kindl-Promenade an der Stadtmauer oder in der Burgruine auf dem Schlossberg: Kosten und Zeitaufwand für die Reparaturen summieren sich. Nicht nur die Stadt, auch ehrenamtliche Helfer wie die Arbeitsgruppe Schlossberg müssen sich oft über sinnlose Zerstörungen ärgern. Überwachungskameras sind laut Rieder noch kein Thema, auch nicht in den sensiblen Bereichen wie eben der Promenade, die nach der Schließung der gegenüberliegenden Galleria in der Nacht kaum frequentiert wird. Außer eben von den Vandalen.

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