Deeskalation ist bitter nötig

Erstellt am 05. Juni 2019 | 04:00
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Über die Aufgaben für den neuen Vize in Trautmannsdorf.

Scheinbar zählt der Posten des Vizebürgermeisters zu den unliebsamsten Aufgaben in Trautmannsdorf. Denn immerhin kandidierte der nun neue stellvertretende Ortschef an vorletzter Stelle der Gemeinderatswahlliste der ÖVP. Sämtliche Davorgereihte sagten damit im Umkehrschluss ab – das spricht Bände.

Mit Johann Laa kehrt ein erfahrener Mann zurück. Den Rückhalt im ÖVP-dominierten Gemeinderat hat er jedenfalls. So wurde er von 15 der 19 anwesenden Mandatare gewählt. Zum Zug kommt Laa aber nur, weil die Querelen rund um das Schlosspark-Projekt ausuferten und ins Persönliche gingen. Laas Vorgänger Paul Fuchs zog daraufhin die Reißleine.

Der neue Vizebürgermeister will sich der Schloss-Causa annehmen und sich „deeskalierend einbringen“. Das wird auch bitter nötig sein, denn im Jänner 2019 stehen Wahlen an. Und bisher hat sich die Gemeindeführung nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. Ob Laa das Ruder herumreißen kann, wird sich aber erst zeigen.

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