Die Brucker an Bord holen. Susanne Müller über den frischen Wind in der Brucker Werbegemeinschaft.

Von Susanne Müller. Erstellt am 16. Mai 2018 (02:39)

Es ist ein Paradigmen-Wechsel, der in der Vorwoche in der Brucker Werbegemeinschaft vollzogen wurde. Hatte sich der Verein bisher in erster Linie der Belebung der Innenstadt verschrieben, so will der neue Vorstand seine Aufgaben deutlich breiter angelegt sehen. Die Wirtschaft ist schließlich nicht auf die Innenstadt allein beschränkt. Eine neue Perspektive kann hier also durchaus Sinn machen. Allerdings wird es notwendig sein, klare Ziele und Aufgabengebiete abzustecken, ansonsten besteht dabei die Gefahr, sich in einem zu breiten Betätigungsfeld zu verzetteln.

Auch das Vorhaben, mit allen Interessenvertretungen gemeinsam für die Stadt an einem Strang zu ziehen, ist überaus lobenswert.

Für konkrete Vorhaben ist es einige Tage nach der Neuwahl freilich noch zu früh. Bislang ist es vor allem seine Vision für Bruck, die der Vorstand bekannt machen will. Deutlich wird derzeit vor allem, dass das gerade gewählte Team Mut zu Neuem hat. Nun gilt es, die erste große Hürde zu meistern, nämlich den Rest von Bruck dafür an Bord zu holen.