Die Versenkung tut sich auf. Über die ungewisse Zukunft des Kulturvereins „erbse“.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 28. August 2019 (05:00)

Über Jahre hinweg waren das Kulturzentrum „erbse“ und der gleichnamige Verein über die Grenzen Brucks und Bruckneudorfs für kulturelle Highlights bekannt. Mit dem groß angelegten Umbau der ehemaligen k.u.k. Erbsenschälfabrik wird die „erbse“ nun für zwei Jahre ins Tiefkühlfach gelegt.

Denn konkrete Pläne gibt es keine. Bis auf zwei mögliche Termine im Brucker Stadttheater – was dort passieren wird, weiß noch niemand. Es scheint, als wäre die Luft draußen. Und auch den beiden Gemeinden Bruck und Bruckneudorf dürfte die „erbse“ in den kommenden zwei Jahren nicht abgehen.

Dass der Kulturverein ausziehen muss, ist schon lange bekannt. Ein Ausweichquartier oder gar ein bereits in der Vergangenheit angekündigtes gemeinsames Kulturzentrum kein Thema. Für die „erbse“ verheißt das nichts Gutes. Die Befürchtung liegt nah, dass sie in der Versenkung verschwindet. Das wäre schade, das Kulturleben um ein wichtiges Mosaiksteinchen beraubt.

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