Ein Recht auf Informationen. Über die Bürgerinitiative gegen die Breitspurbahn.

Von Susanne Müller. Erstellt am 13. Juni 2019 (05:00)

Die Bürgerinitiative gegen die Breitspurbahn will nun mithilfe des Umweltinformationsgesetzes Druck auf die Projektverantwortlichen machen. Man wolle sich nicht länger mit nullösen Aussagen abspeisen lassen und endlich Klarheit über konkrete Projektdetails erhalten – wie etwa, wo die Trasse verlaufen soll und wo der gefürchtete Güterterminal geplant ist.

Die Initiative zeigt damit nicht nur, dass sie nach möglichen Lösungen sucht. Sie beweist auch, dass sie auf anderer Ebene ein Gewinn ist. Nicht zuletzt sorgt sie nämlich dafür, dass das Thema auch in der Öffentlichkeit nicht in Vergessenheit gerät. Damit ist sichergestellt, dass nicht unbemerkt hinter verschlossenen Türen geplant werden und der Bevölkerung dann ein fertiges Projekt vorgesetzt werden kann. Wenn Informationen nicht preisgegeben werden, dann wird darauf mit Nachdruck hingewiesen. Und das ist gut so. Denn die Bürger dieser Region haben ein Recht darauf zu erfahren, was vor ihrer Haustür geplant ist.