Für die Region unverzichtbar. Susanne Müller über das neue Römerland Carnuntum Projekt „LENA“.

Von Susanne Müller. Erstellt am 19. September 2018 (02:03)

Die Region hat lange Jahre des Dornröschenschlafs am Eisernen Vorhang hinter sich. Doch diese Zeit ist lange vorbei. Derzeit ist das Römerland Carnuntum die am schnellsten wachsende Region in ganz Österreich. Fast alle Gemeinden des Bezirks verzeichnen rasanten Zuzug. Die Gemeindeführungen sind unter Zugzwang, um der Nachfrage gerecht zu werden. Neue Wohnungen werden gebaut wie am Fließband, neue Grundstücke zu Baugründen umgewidmet.

Trotz grundsätzlicher Freude über den Zuzug spüren die Gemeinden mittlerweile auch den Druck, mit der Infrastruktur Schritt zu halten, und befürchten, dass die Kosten dafür irgendwann nicht mehr zu stemmen sein werden.

Je rasanter der Wandel hier ist, desto schwieriger ist es, bei alldem die großen Leitlinien nicht außer Acht zu lassen. Eine gemeinsame Raumplanung, aber auch klar gesteckte Ziele bei der Baukultur, wie es das Projekt „LENA“ nun vorsieht, sind unverzichtbar. Schließlich sollen Lebensqualität und Rückzugsräume in der Natur auch in Zukunft erhalten bleiben.