Gefahr ist größer als der Nutzen. Susanne Müller über die viel diskutierte Fuzo-Querung in Bruck.

Von Susanne Müller. Erstellt am 05. September 2018 (00:43)

Seit Juni 2003 ist die Fußgängerzone bei der Haydngasse unterbrochen – und genauso lang gibt es darüber Beschwerden. Gleich zu Beginn waren sie freilich am lautesten. Zwischenzeitlich hat man sich an die Situation, dass man von der Haydn gasse in Richtung Schmerlinggasse die Fußgängerzone queren darf, gewöhnt.

Gefährliche Situationen gibt es aber am laufenden Band. Daran werden auch die neu aufgebrachten Warndreiecke und Haltelinien in der Kirchengasse nichts ändern, da muss man den zahlreichen Kritikern schon recht geben.

Ein Blick auf das Jahr 2003 zeigt, dass die Querung damals eingeführt wurde, weil die Anrainer der Haydngasse sich dafür ausgesprochen hatten. Das Zurückschieben, um aus der Gasse zu gelangen, sei zu gefährlich. Mag sein. Gleiches gilt aber genauso für die Schmerlinggasse, wo seither noch dazu auf einer einspurigen Straße ein Gegenverkehrsbereich besteht, und insbesondere für die Schubertstraße. Die einfachste und sicherste Lösung wäre wohl, die Fuzo-Durchfahrt wieder zu unterbinden.