Größter Impuls ist immateriell. über das Nachwirken der Landesausstellung auf die Region.

Von Susanne Müller. Erstellt am 26. Mai 2021 (03:42)

In dieser Ausgabe erscheint der siebente und letzte Teil der NÖN-Serie „Zehn Jahre nach der Landesausstellung“.

Natürlich hatte nicht alles Bestand, was während der Landesschau in die Gänge gekommen war. Das ist freilich schade, aber wohl normal.

Unterm Strich war die Landesausstellung aber ein Impuls für die Region, der in vielen Bereichen nachwirkt. Angefangen von der Großinvestition in die Ausstellungsstandorte, allen voran die 26 Millionen Euro in den Archäologiepark Carnuntum. Die heutige Römerstadt Carnuntum ist mit ihren originalgetreuen Rekonstruktionen heute ein Ort, an dem man Geschichte erleben kann, wie an kaum einem anderen.

Den größten Schub brachte die Landesschau insgesamt für den Tourismus in der Region.

Der wahrscheinlich wertvollste Impuls war jedoch ein immaterieller, nämlich jener für die Region. Das Römerland Carnuntum ist zu einer Einheit geworden, in der in vielen Bereichen an einem Strang gezogen wird.