Kampfgeist muss passen. Christopher Schneeweiß über den ASK Schwadorf.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 01. Oktober 2014 (23:59)
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So viel lässt sich nach sieben Runden in der 2. Landesliga Ost sagen: Die Mannschaft des ASK Schwadorf ist derzeit nicht mehr als ein Prügelknabe. Die beiden aktuellen Pleiten gegen Eggendorf (0:8) und Stockerau (0:6) sprechen Bände.

Warum die Schwadorfer so schlecht abschneiden? Ganz klar: Es ist eine Qualitätsfrage und es mangelt im Mannschaftsgefüge an allen Ecken und Enden. Vorne fehlt der Knipser, in der Mitte fehlen die Kreativkräfte und in der Abwehr die knallharten Eckpfeiler.

Was den ASK aber zusätzlich schwächt, ist die Verletztenliste. Tatsächlich konnte Coach Christian Vajdic kein einziges Mal in diesen sieben Partien die gleiche Formation aufs Feld schicken. Mehr noch: Es gibt keinen einzigen Spieler, der bisher alle Partien durchgespielt hat. Lediglich zwei Kicker, nämlich Manuel Tichy und Joker Franz Kainz, waren die einzigen, die zumindest bei jeder Partie zum Einsatz kamen.

Mit einer solch fatalen Quote hätte wohl der Großteil der Konkurrenz auch seine Probleme. Allerdings sollten Niederlagen wie die beiden aktuellen nur Ausrutscher und kein Dauerzustand sein. Die Elf, die am Platz steht, muss den Schaden (zumindest kämpferisch) in Grenzen halten können. Ansonsten hat der ASK in der 2. Landesliga Ost nichts verloren.