Abstiegskampf ist die Folge. Über den ASK Mannersdorf.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 10. Juni 2020 (00:59)

Jetzt ist es also fix: Mannersdorf verliert einen Großteil seiner Truppe. Insgesamt zehn (!) Spieler stehen aktuell auf der Abgangsliste. Und es geht hier nicht um den erweiterten Kader. Mit Tobias Pitschmann verlässt beispielsweise der letzte Mannersdorfer Mohikaner seinen ASK. Tormann Kevin Pendl, drei Jahre lang der Top-Rückhalt im Tor, ist Geschichte. Maximilian Divljak, Alexander Kielnhofer und Matthias Svoboda sind ebenso nicht mehr bei den Grün-Weißen.

Der Optimismus der Mannersdorfer trotz des heftigen Aderlasses ist bewundernswert. Coach Manfred Wachter sucht mit voller Energie nach neuen Spielern. Zwei Neuzugänge waren mit Anfang der Woche schon fix. Hut ab, dass sich der ASK rasch neu organisieren möchte.

Das Problem für die nächste Saison wird aber sein: Kann sich die Mannschaft in Rekordzeit für die Landesliga einspielen? Von der alten Wundertruppe sind lediglich Peter Sedivy und Dragan Dimic als Stützen übrig. Sollte es im September wieder losgehen, dann ist da nicht mehr viel Zeit, um zusammen zu wachsen. Mannersdorf wird wohl eher als Überraschungs-Ei in die neue Saison gehen. Und so ein Szenario geht oftmals mit einem knallharten Abstiegskampf einher.