Alarmglocken sollten schrillen

über die Trockenheit und ihre Folgen.

Erstellt am 14. Juli 2021 | 05:58

An Hitze und Trockenheit sind wir in den vergangenen Jahren ja schon einiges gewöhnt. Heuer wurde der letzte Hitzerekord in Bad Deutsch Altenburg aber gleich zweimal übertroffen – das erste Mal schon im Juni und nun mit brütend heißen 37,5 Grad.

In der Landwirtschaft richten die anhaltende Dürre und Hitze mittlerweile beträchtliche Schäden an. Wenn es so weitergeht, rechnen die Landwirte mit Ernteeinbußen von 70 Prozent. Da ist dann ein heißer Sommer schnell nicht mehr nur unangenehm, sondern kann sogar existenzbedrohend werden.

Gleichzeitig kommt es immer häufiger zu Bränden. Zuletzt auch zu einem Waldbrand in der Trautmannsdorfer Au.

Nun kann man sagen, dass es immer schon extreme Temperaturen gegeben hat. Angesichts der Häufung der Extremfälle sollten aber alle Alarmglocken schrillen und der Klimaschutz in allen Bereichen vorangetrieben werden. Denn irgendwann wird auch ein Bewässern der Felder nicht mehr genügen.