Ausbaufähig ist untertrieben. Über das Radwegenetz im Bezirk.

Von Susanne Müller. Erstellt am 24. Juni 2020 (03:45)

Seit der Coronakrise erlebt das Radfahren offenbar einen Boom. Doch auch schon vor dieser außergewöhnlichen Zeit war man in der Region gerne mit dem Drahtesel unterwegs.

Gerade in Städten von einer Größe wie Bruck ist das Rad ein praktisches und beliebtes Fortbewegungsmittel. Hier hat man in weiten Teilen bereits für gute Radweg-Verbindungen durch die Stadt gesorgt – wiewohl es freilich auch hier noch einige Verbesserungsmöglichkeiten gibt.

Außerhalb des Stadtgebietes sieht es mit den Radwegen schon nicht mehr so rosig aus. Da kommen bestenfalls noch Ausflugsradler auf ihre Kosten, denen es in erster Linie um Bewegung an der frischen Luft geht. Großteils sind es schließlich bestehende Feldwege, die beschildert und zu Radrouten verbunden wurden.

Wer mit dem Rad allerdings effizient von A nach B kommen will, der muss so gut wie überall schlichtweg den gefährlichen Weg auf der Straße nehmen. Und dort haben bekanntlich die Stärkeren das Sagen und das sind nun einmal immer die Autofahrer.