Bruck hat nun sein Burg-Juwel. Über die historische Fertigstellung der Brucker Burg.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 19. August 2020 (03:45)

Zwölf Jahre lang war die Burg nicht mehr als ein altes, verfallenes und in ein blaues Baugerüst eingehülltes Ungetüm. Mitten im Stadtzentrum gelegen, war die Burg alles – nur nicht herzeigbar. Mehrere gescheiterten Projektvorhaben taten ihriges dazu, um bei der Burg mehr das Prädikat „Schandfleck“ denn „Juwel“ zu verleihen.

Doch dann kam das Jahr 2017. Es sollte eine bahnbrechende Wendung in Bezug auf die Burg geben. Mit der auf historische Gebäude spezialisierten Baugenossenschaft „Arthur Krupp“ gewann die Stadtführung um den damaligen SPÖ-Bürgermeister Richard Hemmer einen idealen Partner. In dreijähriger Sisyphusarbeit wurde daraus doch noch ein Juwel.

Neben Wohnungen wurde auch ein Kindergarten umgesetzt – ein „Haus der Generationen“. Damit hat die Stadt nun ihr repräsentatives Prunkstück mit reicher Vergangenheit und rosiger Zukunft. Politiker lieben das Wort „historisch“, in diesem Fall lässt sich aber kaum ein besserer Ausdruck finden.