Comeback muss noch warten. Über die SV Schwechat.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 29. Juli 2020 (01:45)

Die Schwechater haben im Testmatch gegen Neusiedl am See eine fabelhafte Leistung geboten und mit 4:1 gewonnen. Dass deswegen keine Lobeshymnen aus dem Rudolf Tonn Stadion zu hören sind, war zu erwarten. Die Braustädter sind mit ihrer Freude vorsichtig geworden. Bei all den sportlichen Rückschlägen der letzten Jahre ist das auch kein Wunder. Was musste dieser Verein auch durchmachen: Ostliga-Abstiegskämpfe am laufenden Band, dann der misslungene Klassenerhalt und vergangene Saison die knallharte Landung auf dem harten Teppich der Wiener Stadtliga.

Das Wort Wiederaufstieg nahm übrigens in Schwechat keiner in den Mund. Wiederaufbau war das Motto. Eine Mannschaft formen und mittel- bis langfristig das Comeback in die Ostliga anvisieren.

Der Triumph gegen Neusiedl hat gezeigt, dass sich die Mannschaft am aufsteigenden Ast befindet. Die SVS hat sich weiterentwickelt. Nach wie vor sind aber die Schwankungen das Problem: Bester Beweis dafür ist das 2:2 gegen 2. Liga Nord-Verein Mönchhof. In der Meisterschaft muss mehr Konstanz her. Wenn dann in ein, zwei Jahren auch keine übermächtige Konkurrenz wie die Vienna in der Liga ist, dann wäre das Ostliga-Comeback in Reichweite.