Der 12. Mann ist gefragt. Über den ASK Mannersdorf.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 14. August 2019 (01:00)

Mannersdorf ist jetzt dort, wo sich der Verein selbst schon vor Jahren gedanklich positioniert hat: In der 1. Landesliga. Im Jubiläumsjahr darf der ASK erstmals in der vierthöchsten Spielklasse Österreichs ran. Was für den Traditionsklub selbst, aber auch für die ganze Fußballregion ein Segen ist. Junge Kicker haben eine hochklassige Andockstation mehr, wo sie sich in die Auslage spielen können. Mannersdorf setzt seit gut zwei Jahren auf einheimische Kräfte aus der Region, für Spieler und Verein ist die neue Liga also eine Win-Win-Situation.

Organisatorisch ist das Abenteuer 1. Landesliga freilich eine enorme Herausforderung. Englische Wochen gehören dazu, Spieler und Betreuer stoßen da schnell an ihre Grenzen. Gerade für einen Liga-Neuling wird diese Hürde ein Knackpunkt sein.

Was auch klar ist: Die Heimspiele müssen sitzen, um in der Liga zu bleiben. Mannersdorf braucht einen sicheren Punktepolster, der sich gerade vor eigener Kulisse leichter aufbauen lässt. Vorausgesetzt natürlich, diese Kulisse ist auch gefüllt. Der „12. Mann“ ist eben nur dann eine zusätzliche Waffe, wenn er zahlreich und lautstark ist. Beides fehlte Mannersdorf zuletzt. Die Fußballfans der Region sind nun gefragt, um Mannersdorf in der neuen Liga zu unterstützen und einen echten Heimvorteil mitzugestalten.