Die Gemeinde setzt auf Risiko

Susanne Müller über die Pläne für die neue Volksschule in Bruckneudorf.

Erstellt am 03. Oktober 2018 | 02:59
Lesezeit: 1 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

In Bruckneudorf waren die Pläne für die neue Volksschule schon länger kein Thema mehr in einer öffentlichen Sitzung. Nun wurde im Gemeinderat Klartext über die Kosten geredet – allerdings nicht im Sinne von Zahlen und Daten. Vielmehr wurde deutlich, dass die Gemeinde derzeit noch keine Ahnung hat, was sie der Neubau der Volksschule in der historischen Erbsenschälfabrik kosten wird.

Das ist doppelt brisant, weil man einerseits davon ausgehen kann, dass dieses Projekt auch in der geplanten Leasing-Variante nicht billig ausfallen wird. Und weil man andererseits weiß, dass es um die Finanzen der Großgemeinde nicht gerade rosig bestellt ist.

Sollte das Projekt nicht finanzierbar sein, werden die Kinder also weiter in Bruck zur Schule gehen. Ein Plan B, der viele Fragen offenlässt. Schließlich ist in den Brucker Volksschulen schon jetzt zu wenig Platz für alle Schüler aus Bruck und Bruckneudorf. Die Container bei der Volksschule Fischamenderstraße, in denen heuer zwei Klassen untergebracht sind, sind ein eindeutiger Beleg dafür.