Durchtauchen und neu ordnen. Über den ASK Mannersdorf.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 30. September 2020 (01:45)

Die Mannersdorfer kommen nicht aus der Krise und stecken am unteren Tabellenende fest. Dass die 1. Landesliga heuer ein ganz schweres Pflaster werden wird, war dem ASK klar. Aber mit so einem Tiefflug haben wohl die wenigsten gerechnet.

Viele Faktoren sind an der jetzigen Situation Mitschuld. Eines der Hauptprobleme ist die Verletzung von Peter Sedivy und die Tatsache, dass auch Dragan Dimic nicht vollständig fit ist. Sie sind nun einmal die wichtigsten Kicker in dieser Mannschaft. Dass es aber kein adäquates Backup gibt, ist ein Transferversäumnis. Mit dem „worst case“ muss man als Sportverein rechnen, überhaupt wenn – so wie in diesem Fall – die betreffenden Führungsspieler schon ins Alter gekommen sind und damit verletzungsanfälliger sind. Dass ein Routinier aus dem Ruhestand geholt werden muss und dann auch noch einer der wichtigsten Leistungsträger dieser Mannschaft ist, sagt alles aus.

Was jetzt passieren muss? Coach Manfred Wachter muss zum wiederholten Mal versuchen, alles aus dieser Truppe rauszukitzeln. Ein Erfolgserlebnis kann weitere Punkte zur Folge haben. Die braucht der Verein, um im Winter die Karten auf den Tisch zu legen, sich neu auszurichten und um am Transfermarkt nachzubessern.