Ein Berg voll Struktur-Arbeit. Über den FC Mauerwerk.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 24. Dezember 2019 (05:44)

Der FC Mauerwerk bekommt neues Feuer, angefacht durch den Neo-Obmann und Coach Stefan Rieger. Der 66-jährige deutsche Fußballtrainer hat in Ägypten jede Menge Erfahrung gesammelt, was das Trainieren von Profi-Klubs betrifft. Jetzt sieht er großes Potenzial bei den Schwechatern und möchte den Klub gemeinsam mit Sponsor Mustafa Elnimr in die Bundesliga führen.

Wo ein Wille ist, da ist bekanntlich auch ein Weg. Und nachdem auch die finanziellen Zuflüsse gesichert sein dürften, hat der FC Mauerwerk freie Bahn. Oder?

Die Basis schaut vielversprechend aus. Aber große Pläne gab es auch bei der „Fusion“ von Karabakh und Mauerwerk. Als der Klub seine Zelte im Rudolf Tonn Stadion aufschlug, wurden große Töne gespuckt. Schlussendlich war es doch nicht so einfach, nach oben zu klettern. Die Lizenzvergabe war ein Stolperstein, die starke Konkurrenz der andere.

Und was bei aller internen Euphorie gefehlt hat, war der Zuspruch von außen. Weder gab es ein Anwachsen den Funktionärsteams, noch eine Welle der Begeisterung auf der Tribüne. Damals wie heute bekommt man daher den Eindruck, dass der Klub strukturell noch in den Kinderschuhen steckt und daher weit von der Bundesliga entfernt ist.