Ein kräftiges Lebenszeichen. Über den ATSV Fischamend.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 09. Januar 2020 (01:00)

Das Dreikönigsturnier des ATSV Fischamend steht wie der Fels in der Brandung. Jahr für Jahr organisiert der Verein seinen Bandenzauber. Und wieder einmal mit großem organisatorischen Aufwand und vielen Schweißperlen im Vorfeld.

Nicht weniger als 50 Vereine mussten die Verantwortlichen kontaktieren, um am Ende ein Starterfeld von beachtlichen zehn Teams auf die Beine zu stellen. Hierzu ist dem ATSV zu gratulieren: Es gehört jede Menge Überzeugungskraft dazu, um noch Interessenten für das Turnier zu finden.

Zwar sollte man glauben, dass gerade zum Feiertag alle Kicker Zeit haben sollten. Doch lieber bleiben die Klubs mit ihrer Mannschaft im Winterschlaf. Dabei wäre es wohl kein Kunststück, zumindest einen Block mit zwei Ersatzspielern aufzutreiben. Die Angst vor Verletzungen ist offenbar zu groß und sie ist auch verständlich.

So bleibt am Ende nur ein dickes Plus: Für den ATSV Fischamend war es ein gelungenes Event. Der Verein hat ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben. Und die beiden Neuverpflichtungen zeigen auch, dass sich der ATSV nach oben orientieren möchte. Das Trübsal blasen in Fischamend ist vorbei. Es geht für den Absteiger endlich wieder aufwärts.