Entscheidung hat Folgewirkung. Über die Bodensetzungen in Sommerein.

Von Susanne Müller. Erstellt am 14. Oktober 2020 (03:45)

Setzungen in einer ganzen Siedlung beschäftigen in Sommerein seit nunmehr zwei Jahren die Gemeinde, aber natürlich noch viel mehr die dort ansässige Bevölkerung. Schließlich haben sich durch die Veränderungen im Boden zum Teil schwere Schäden an Wohnhäusern und Infrastruktur ergeben.

Das Schlimmste daran: Bislang schauen sowohl die Bewohner als auch die Gemeinde durch die Finger, wenn es um eine Entschädigung geht. Die Vorfälle werden offiziell nicht als Katastrophe eingestuft. Der Umstand, dass die Setzungsschäden letztlich auf den Klimawandel zurückzuführen sind, macht die Sache erst richtig pikant. Schließlich ist nicht auszuschließen, dass es auch noch andernorts die sogenannten Smektite im Boden gibt, die sich bei Trockenheit zusammenziehen. Somit hätte eine Entscheidung freilich auch eine Präzedenzwirkung. Umso wichtiger ist, dass man die Hauseigentümer hier nicht im Regen stehen lässt und sich mit aller Kraft für Unterstützung einsetzt.