Hochachtung vor der Feuerwehr. Über den Einsatz auf der A4 und dessen Folgen.

Von Susanne Müller. Erstellt am 05. August 2020 (03:45)

Auch in ganz „normalen“ Zeiten kann einem das, was die Freiwilligen bei den Feuerwehren leisten, nur Respekt abverlangen. Sie verwenden ihre Freizeit dafür, Leben zu retten, stehen nach Überflutungen oft knietief in fremden Kellern im Wasser oder räumen nach Stürmen umgestürzte Bäume weg. Nicht selten sind diese Einsätze auch mit einer gewissen Gefahr für die eigene Sicherheit verbunden.

In Zeiten von Corona kommt noch ein ganz anderes Risiko dazu: das der Ansteckung mit dem heimtückischen Virus. Ebendiesem Risiko waren die Brucker Einsatzkräfte nach einem schweren Unfall auf der A4 ausgesetzt. Sechs von ihnen befinden sich seither in Quarantäne. Zum Glück geht es ihnen bislang gut.

Dieser Vorfall zeigt aber zwei Dinge ganz deutlich: Zum einen, dass das Virus nach wie vor unter uns ist und eine Ansteckung überall und jederzeit möglich ist. Zum anderen, dass man vor dem selbstlosen Einsatz der Feuerwehr mit Hochachtung den Hut ziehen muss.