Hoffen auf einen milden Winter. Über den SC Mannswörth.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 25. November 2020 (01:45)

Bei aller Euphorie, dass in der Wiener Stadtliga im Februar wieder Meisterschafts-Fußball gespielt werden kann: Für Mannswörth ist die Sache ein zweischneidiges Schwert.

Die verbliebenen Spiele der Hinrunde haben für die Raffineriestädter große Bedeutung: Vier der sechs Partien sind Sechs-Punkte-Duelle gegen Konkurrenten um den Liga-Verbleib. Drei dieser Matches finden zuhause statt. Für den Fall, dass witterungsbedingt in Mannswörth nicht gespielt werden kann, wäre ein Platztausch auf Kunstrasen eine unlogische Option.

Warum? Den Heimvorteil herzuschenken und mögliche Punkte in den Keller-Partien zu verlieren, kann tödlich sein. 50% der Spiele der Meisterschaft müssen absolviert sein, damit eine Wertung stattfinden kann. Im schlimmsten Fall erhält Mannswörth also keine Chance mehr, seine Heim-Duelle gegen die direkte Konkurrenz auszutragen.

Mit anderen Worten: Mannswörth muss auf einen milden Winter hoffen, damit der Platz bespielbar ist. Ansonsten droht ein Termin-Chaos mit einem unvorhersehbaren Ausgang im Abstiegskampf.