Hohe Pleiten schmerzen sehr. Über Pleiten bei Testspielen.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 05. Februar 2020 (00:58)

In jeder Vorbereitung hört man diese Floskel mehrmals: „Ergebnisse sind nebensächlich.“ Womit die Trainer ihre Mannschaften nach etwaigen Testspiel-Niederlagen gerne in Schutz nehmen wollen.

Was natürlich verständlich ist. Denn der körperliche Zustand einerseits, und die Kompaktheit des Teams andererseits können eben in der Vorbereitung – gerade in der Früh- und Hochphase – noch nicht am letzten Zacken sein. Und somit ist die Aussagekraft eines Testspielergebnisses mit Vorsicht zu genießen. Und logisch: Oftmals geht es zudem gegen weitaus schwächere oder weitaus stärkere Gegner. Was wiederum ligabetriebsfremde Umstände erzeugen kann.

Trotzdem gilt es Klatschen zu vermeiden. Und wenn es passiert, dann kann nicht einfach zur Tagesordnung übergegangen werden. Wer zudem zweistellig unterliegt, hat doppelt so viel Material zum Aufarbeiten. Das weiß auch Mannswörths Coach Wolfgang Prochaska, dem die Niederlage gegen Mauerwerk (2:11) nicht geschmeckt hat. Womöglich hätte er nach dem 1:7-Rückstand zur Pause einen dichteren Abwehrriegel aufziehen müssen. Dann hätte man womöglich den Schaden in Grenzen halten können.