Information vorab ist wichtig. Über die Gewässervernetzung an der Donau.

Von Susanne Müller. Erstellt am 05. Mai 2021 (03:45)

„Die Idylle trügt“, heißt es in einer Aussendung der Wasserstraßengesellschaft via donau, die derzeit gemeinsam mit dem Nationalpark Donau-Auen an einer Wiederbelebung der Nebenarme des Flusses arbeitet. Denn, langsam aber sicher bekämen die Altarme der Donau nicht mehr genug Wasser ab.

Wenn man die Donau-Auen kennt, fällt einem diese Entwicklung mittlerweile eklatant ins Auge. Der Wasserstand in den einst lebendigen sogenannten Ausständen sinkt stetig. Die für das Ökosystem so wichtigen Überflutungen werden seltener. In einigen Bereichen ist das Nebenarm-System sogar schon völlig ausgetrocknet.

Die geplanten Maßnahmen zur Gewässervernetzung sind also dringend notwendig.

Damit die Bevölkerung für die teils doch groben Veränderungen Verständnis hat, wird es notwendig sein, vorab für eine gute Information zu sorgen. Denn, dass es gegen gute und wichtige Maßnahmen am Ende Proteste gibt, kann niemand wollen.