Jetzt heißt es Punkte hamstern. Über den SC Mannswörth.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 11. März 2020 (02:16)

Der SC Mannswörth hat es vergeigt: Zwei Spiele, zweimal 1:3 verloren. Ein guter Auftakt schaut anders aus. Dabei machten die Raffinerie-Städter in der Vorbereitung einen guten Eindruck. Ein bis drei Punkte wären wohl auch locker drinnen gewesen. Aber Eigenfehler in beiden Partien kosteten Nerven und am Ende wichtige Zähler.

Und jetzt ist genau das eingetreten, vor dem Coach Wolfgang „Bulle“ Prochaska gewarnt hat. Wer seine Leistungen nicht konstant bringt, kann rasch in den Abwärtsstrudel gezogen werden. Die Konkurrenz im Keller hat sich im Winter sehr gut verstärkt. Jausengegner gibt es keine mehr, jeder Punkt muss hart verdient werden. Mannschaften wie Post SV (zwei Spiele, zwei Siege) tauchen schön langsam im Rückspiegel auf. Aufs Tabellenende hat Mannswörth nur noch sechs Punkte Vorsprung.

Jetzt fällt auch noch der gesperrte Goalgetter Andreas Buger aus. Keine Frage: Diese Woche müssen in Mannswörth die Fetzen fliegen. Die Mannschaft muss zusammenrücken und Punkte hamstern. Hoffnung gibt zum Glück die jüngste Vergangenheit: Die Frühjahrssaison 2019 begann mit drei Pleiten. Und dann gab es noch sensationelle 25 Punkte.