Keine Werbung für Öffi-Nutzung. Gerald Burggraf über die skurrile Situation auf der S7 bis Regelsbrunn.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 28. Februar 2018 (05:18)

Kaum konnten sich die Öffinutzer entlang der S7-Strecke an die spätestens mit dem Fahrplanwechsel im Vorjahr in Kraft getretenen Verbesserungen anfreunden, wartet auch schon der erste Rückschlag. Denn dass eine der zwei Garnituren im Streckeabschnitt zwischen Wolfsthal und Regelsbrunn nicht offen sind, gleicht beinahe einer Farce.


Die Erklärung der ÖBB mit „temporären, aber betrieblich leider erforderlichen Maßnahen“ muss man erst gar nicht infrage stellen, denn eine tatsächliche Aussage ist darin keine zu finden. Vielmehr sind die S7-Nutzer, darunter auch viele Schulkinder, gezwungen sich auf den ersten Bahnkilometern in einem Waggon zusammenzukuscheln.


Sobald die zweite Garnitur geöffnet wird, beginnt am Regelsbrunner Bahnsteig der Wechselreigen. Sicherheit sieht wohl anders aus. Zudem stellt sich die Fragen, was das Versperren eines Waggons bringt? Die Fahrgäste wären weder mehr noch weniger, es gebe halt mehr Platz. Zu einer Attraktivierung der Öffis trägt diese Vorgangswiese jedenfalls nicht bei.