Legende sagt leise Servus. Über den ASK Mannersdorf.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 03. Juni 2020 (01:01)

Die durch das Coronavirus bedingte Fußballpause dürfte so manchen arrivierten Kicker zum Nachdenken gebracht haben. Viel Zeit zuhause und viel Zeit für die Familie könnten den Schalter umgelegt haben: Ohne Fußball geht es auch!

Womöglich war das der Grund, warum das Mannersdorfer Urgestein Alexander Klein seine Karriere beendet. Mit 32 Jahren und als Verteidiger könnte man hier durchaus von einem frühen Rücktritt sprechen. Er hätte noch einige Jahre den Abwehrchef beim ASK spielen können. Auch in der Landesliga. Klein ist mit den sportlichen Aufgaben in Mannersdorf gewachsen. Egal ob 1. Klasse, Gebietsliga, 2. Landesliga oder jetzt vierthöchste Spielklasse Österreichs. Stets war er der Anker in der Verteidigung, er hat sich ständig weiterentwickelt und war damit das Vorbild für alle.

Auch wenn es wehtut: Keiner wird Klein böse sein. Im Hinterkopf ist die Hoffnung da, dass er in irgendeiner Form ein Comeback gibt. Zum Beispiel als Funktionär, als U23-Kicker oder als Nachwuchstrainer. Schade ist nur, dass ein Abschiedsspiel jetzt (noch) nicht möglich ist. Denn einen ehrenvollen Abgang hätte sich ein Kicker seines Formats verdient.