Mehr Angebote zum Impfen. über den Bedarf an niederschwelligen Impfaktionen.

Von Susanne Müller. Erstellt am 18. August 2021 (04:29)

Die Impfzentren des Landes wurden im Frühjahr aus dem Boden gestampft, um eine möglichst große Zahl an Menschen in kurzer Zeit gegen das Corona-Virus impfen zu können. Nun wurden sie in der Vorwoche geschlossen, so auch jenes in Hainburg.

Die Zahl der Impfwilligen war zuletzt rapide zurückgegangen. Bedarf für eine derartige Infrastruktur besteht daher keiner mehr. Bei den niedergelassenen Ärzten kann man sich ja nach wie vor impfen lassen.

Es braucht aber auch dringend Angebote für diejenigen, die noch unentschlossen sind. Denn, die Impfungen gehen zu langsam voran. Umso erfreulicher ist es, dass nun niederschwellige Impfangebote direkt in die Gemeinden geholt werden.

So kann man sich in Bruck, Schwechat und Himberg spontan im Impfbus den Piekser holen. Ebenso ohne Anmeldung war das beim Impftag in Moosbrunn möglich. Wenn diese Angebote angenommen werden, dann gilt es, rasch noch mehr derartige Aktionen zu setzen.