Ostliga-Klubs zeigten auf. Über zwei Ausrufezeichen.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 04. März 2020 (01:19)

Unsere Ostligisten haben die Kritiker Lügen gestraft. Der ASK/BSC Bruck wurde zum Beispiel gegen Leobendorf in der Underdog-Rolle gesehen. Vielleicht auch aufgrund der mehr als verpatzten Generalprobe gegen Parndorf, in der die Brucker auf eigener Anlage mit 2:3 verloren.

Das 1:1 war jedenfalls ein Ausrufezeichen und soll der Konkurrenz signalisieren, dass sich diese Mannschaft nach oben orientieren wird. Die Verletzten sind retour, Coach Mario Santner hat bei der Aufstellung die Qual der Wahl. Ein gutes Zeichen beim ASK/BSC, der in der Hinrunde noch tief in die Zauberkiste greifen musste, um die Aussfälle zu kompensieren.

Noch spektakulärer war das Lebenszeichen von Mauerwerk. Der Verein wurde im Winter mehrmals durchgebeutelt: Neuer Coach, Klein-Revolte der Mannschaft, Absagen von Spielern und schlussendlich eine Panne beim Anmelden der Winter-Transfers. Ohne sieben der neun Neulinge fand nun die Premiere gegen Stripfing statt. Und prompt konnte ein 2:0-Erfolg gefeiert werden. Ein Kanonenfutter, wie einige Ostliga-Kenner vermutet hatten, sind die Wahl-Schwechater jedenfalls auch trotz des Transfer-Fiaskos nicht.